PURPLE MUSIC NIGHT @ Kaufleuten, Zürich (Sat Aug 9, 2008)
Flyer
Information
Minimum Age: 18
Price: 40
Members: 184
Presented by: Purple Music
Home page: http://www.purplemusic.ch
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Who went?
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Artists
Music style
Description
Üblicherweise findet die Purple Music Night seit 10 Jahren jeden letzten Samstag des Monats im Kaufleuten statt. Zur Streetparade hat das Purple Music Team es nun fertig gebracht, dass wieder Louie Vega & Jamie Lewis hinter den Decks stehen. Louie & Jamie mit ihrem Soulful House Nummern werden sicher eine willkommene Abwechslung zum BumBum der Streetparade sein.
VORVERKAUF / PRESALE:
WWW.KAUFLEUTEN.COM
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Little Louie Vega
American Football, Finalspiel um den Superbowl 2007. Plötzlich schwingen nicht nur die Quarterbacks, sondern auch etwa 154 Millionen Fernsehzuschauer auf sein Kommando die Hüften im Salsarhythmus. Das ist die absolute Krönung für Little Louie Vega, King des Latin-House und Kopf der legendären Masters at Work.
1965 in New York geboren, wächst Louie in El Barrio auf, einem Stadtteil von Manhattan, der fest in Puertoricanischer Hand ist. Er ist sieben Jahre alt, als in Spanish Harlem ein neues Virus um sich greift, das heftigstes Salsafieber auslöst. Sein Onkel war der berühmte Salsasänger Hector Lavoe. Er kam immer mit den Testpressungen seiner Singles vorbei, die wir uns dann als erste anhören durften. Das Leben von Hector Lavoe, dem Frank Sinatra der Salsarythmen und Lieblingssänger der Fania All Stars, wurde sogar verfilmt.
Louie Vega – Masters At Work: „Meine Schwestern hingen ständig in Clubs rum: Studio 54, Loft, Paradise Garage… Die Stimmung war da unglaublich. Ich durfte noch nicht rein, weil ich zu jung war, aber ich war oft dabei, wenn sie dort abgesetzt wurden, und bekam so mit, was vor den Clubs abging.“
Neben dem legendären Loft, dessen Zielgruppe vor allem aus Gays, Schwarzen und Puertoricanern besteht, entstehen Clubs wie das Studio 54 oder das Fun House und geben dem New-Yorker Nightlife ein neues Gesicht. Tabus und überflüssige Kleidung werden an der Garderobe abgelegt. Und alles, was dahinter zählt, ist die House Music, der neue Sound in den Clubs.
Als Junge hat er alles Mögliche gemacht. Er jobbte in einem Lebensmittelladen, in einer Tierhandlung… Eigentlich wollte er Pilot werden. Und 1985 bekam er seinen ersten DJ Gig, im Devil‘s Nest in der Bronx. In eben diesem Teufelsnest entdeckt der Produzent Todd Terry den Nachwuchs-DJ und bringt ihn mit Kenny Dope Gonzales zusammen, der damals ein paar Straßen weiter Platten verkauft. Die Masters at Work hatten sich gefunden. Nebenbei erfinden sie noch die Dub Masters, eine absolute Neuheit in der Club-Szene. Für die B-Seiten neuer Titel ertüfteln die Masters at Work dancefloor-taugliche Remixe.
Louie Vega: „Wir haben hart gearbeitet und wahrscheinlich über 1000 Platten zusammen aufgenommen. Als wir mit den Remixen anfingen, haben wir einen neuen Style erfunden, den Masters at Work Dub. Das ist eine Instrumentalversion für die B-Seite einer Single. Der Künstler gibt uns einen Song, und wir machen für die B-Seite einen völlig neuen Track daraus, der mit dem Musikstil des Originals nichts mehr zu tun hat.“
Madonna, Björk, Janet Jackson, Simply Red, oder auch Jennifer Lopez lassen ihre Titel von den Masters At Work remixen. Dank seiner Dubs konnte Louie Vega Projekte wie „Nuyorican Soul“ in Angriff nehmen. Für diese Platte lud er sich seine Idole Roy Ayers, George Benson, Tito Puente, und Jocelyn Brown ins Studio ein.
Louie Vega: „Viele unserer Träume sind wahr geworden. Wir konnten mit Leuten arbeiten, die unsere Helden sind. Nuyorican Soul war wirklich das absolute Highlight der Masters at Work-Ära.“
Momentan legen die Masters At Work eine Pause ein und Louie Vega ist meistens alleine unterwegs.... Aber irgendwo zwischen Johannesburg und Tokyo steht Louie Vega immer auf der Bühne oder hinter den Plattendecks - im Moment jeden Sonntag im El Divino in Ibiza bei seiner Soul Heaven-Party und zum 2. Mal mit Jamie Lewis an der Purple Music Night im Kaufleuten.

